Notfallmedizin

Wenn schnelle Hilfe gefragt ist

Zentrale Notaufnahme

Die Westküstenkliniken sind das größte Krankenhaus an der schleswig-holsteinischen Westküste. Als Schwerpunktversorger mit 25 verschiedenen Fachabteilungen und Instituten versorgen wir Notfallpatient*innen entlang der gesamten schleswig-holsteinischen Nordseeküste und von den nordfriesischen Inseln.

Unsere modern ausgestattete Zentrale Notaufnahme bildet dabei an 365 Tagen das Portal für alle Patient*innen, die mit dem Helikopter oder im Rettungswagen gebracht werden oder selbstständig unsere Zentrale Notaufnahme aufsuchen.

Unsere Zentrale Notaufnahme ist in hellen und freundlichen Räumen im modernen Gebäude C des Klinikums untergebracht und liegt in unmittelbarer Nähe zur Funktionsdiagnostik sowie der Radiologie mit MRT, CT und Röntgen.

Die Organisation der Versorgung als auch die Anordnung der Behandlungs- und Diagnoseplätze in unserer Zentralen Notaufnahme entsprechen den neuesten Anforderungen der Notfallmedizin und ermöglichen einen optimalen Ablauf sowohl bei der Diagnose als auch der späteren Behandlung.   

Dank des breiten Leistungsspektrums der Zentralen Notaufnahme können wir im WKK Heide rund um die Uhr eine hochwertige medizinische Versorgung bei nahezu sämtlichen Erkrankungsarten und Verletzungsmustern gewährleisten.

Unsere Ausstattung
  • 16 helle und modern ausgestattete Behandlungsplätze
  • 11 Überwachungsplätze
  • 2 Intensiv-Behandlungsplätze (Schockraum)
  • Helikopter-Landedeck 24/7
  • Kurze und direkte Anbindung an Funktionsdiagnostik (Endoskopie, Ultraschall, CT, MRT, Röntgen)
  • Modernes EDV-System zur Steuerung des Behandlungsablaufs (eCare)
  • Gemeinsamer Tresen mit der Kassenärztlichen Vereinigung
Notaufnahme – die wichtigsten Fragen und Antworten

Das Team unserer Zentralen Notaufnahme steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die Behandlung von Menschen mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen bereit.

Akute (lebensbedrohliche) Notfallsituationen oder Erkrankungen können sein:

  • Bewusstlosigkeit oder erhebliche Eintrübungen des Bewusstseins
  • Schwere Atemnot oder Atemstillstand
  • Starke Brust- oder Herzschmerzen
  • Starke, nicht stillbare Blutungen
  • Unfälle mit Verdacht auf starke Verletzungen
  • Vergiftungen
  • Starke Verbrennungen / Verbrühungen
  • Erfrierungen 
  • Ertrinkungsunfälle
  • nach starken Stromschlägen
  • Suizidversuche
  • Akute und anhaltende Krampfanfälle
  • Plötzliche Geburt oder Komplikationen in der Schwangerschaft
  • Akute Lähmungen und Sprachstörungen  

In allen oben genannten Fällen sollten Sie oder die betroffene Person nicht selbstständig in die Notaufnahme kommen oder gebracht werden sondern in jedem Fall der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.

Die Leitstelle kann abklären, ob tatsächlich ein Notfall vorliegt und einen Rettungswagen oder sogar ein Notarzteinsatzfahrzeug schicken. Nach einer Behandlung vor Ort meldet der Rettungsdienst Patient*innen bei uns an, so dass die technischen und personellen Ressourcen unserer Klinik vorbereitet und die Patient*innen optimaler versorgt werden können.  

Bei leichten Erkrankungen wie Erkältungen, bereits länger bestehenden Schmerzen oder anderen Beschwerden kann Ihnen in einer Arztpraxis oder außerhalb der regulären Öffnungszeiten besser geholfen werden.

Beispiele sind:

  • Erkältungskrankheiten
  • Kleine Schnittverletzungen, die mit einem herkömmlichen Pflaster nicht versorgt werden können.
  • Chronische Rückenschmerzen

Die KV Anlaufpraxen im WKK Brunsbüttel und im WKK Heide sind zu den folgenden Zeiten geöffnet:

WKK Heide
Mo., Di., Do.: 19:00-21:00 Uhr
Mi., Fr.: 17:00-21:00 Uhr
Sa., So., Feiertag: 10:00-14:00 Uhr und 16:00-20:00 Uhr

Westküstenklinikum Brunsbüttel
Mo., Di., Do.: 19:00-21:00 Uhr
Mi., Fr.: 17:00-21:00 Uhr
Sa., So., Feiertag: 10:00-12:00 Uhr und 17:00-21:00 Uhr

Nähere Informationen erhalten Sie unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117.

Unter der 116 117 werden Sie mit einem Mitarbeiter der regionalen Leitstelle verbunden, der ihr Anliegen aufnimmt und an eine Ärztin/einen Arzt weiterleitet.

In der Notaufnahme erfolgt die Behandlung nach der Dringlichkeit und nicht nach dem Eintreffen der Patienten. Dabei wenden wir den so genannten Emergency Severity Index (ESI) an. Das ist ein international gültiger Standard, der von Experten der Harvard Medical School entwickelt worden ist und insbesondere der besonderen Struktur unserer Zentralen Notaufnahme mit Schockraum und Chest Pain Unit gerecht wird.

Grundsätzlich erfolgt die Einstufung der Behandlungsdringlichkeit gleich beim Eintreffen der Patient*innen durch erfahrene Triagekräfte in fünf Kategorien.

Kategorie 1: 

Patient*innen benötigen eine sofortige, lebensrettende Behandlung

Kategorie 2:

Patient*innen befinden sich in einem kritischen Zustand, sind desorientiert, haben extreme Schmerzen und/oder hat schlechte Vitalzeichen.

Kategorie 3:

Die Vitalzeichen der Patient*innen sind stabil. Die Schwere der Erkrankung oder Verletzung des Patient*innen erfordern aber umfassende Ressourcen (z.B. Röntgen, Ultraschall, Blutuntersuchungen) für die Diagnostik und Therapie.

Kategorie 4:

Mindestens eine Ressource der Klinik (z.B. Röntgen, Ultraschall, Blutuntersuchungen) wird zur Diagnostik und Therapie benötigt.

Kategorie 5:  

Es werden keine Ressourcen der Klinik für die Diagnostik und Therapie benötigt.

Wenn Sie also warten müssen, dann deshalb, weil ihre Erkrankung / Verletzung nach objektiven Maßstäben zum Glück nicht so gravierend ist, dass sie sofort versorgt werden muss.

Unsere Schwerpunkte

Im Rahmen der zertifizierten Chest-Pain-Unit in Kooperation mit der Abteilung für Kardiologie versorgen wir Patienten mit Schmerzen im Brustkorb (Thorax).

Für Patienten, die mit einem Schlaganfall zu uns kommen, gibt es unsere Stroke-Unit, in Kooperation mit der Abteilung für Neurologie.

Unser Team
Bartz
Chefarzt
Dr. med. Lutz Bartz

Ärztlicher Leiter Notaufnahme, Facharzt für Anästhesiologie, Transfusionsmedizin

Notfallmedizin, ärztliches Qualitätsmanagement, Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin

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Joka
Oberarzt
Nikolaus Joka

Facharzt für Anästhesiologie

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Manjura
Oberärztin
Dr. med. Katharina Manjura

Fachärztin für Innere Medizin

Notfallmedizin, Geriatrie, Palliativmedizin

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Hagemann
Oberärztin
Andrea Hagemann

Fachärztin für Innere Medizin

Antibiotic Stewardship Expertin (DGI)

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